Auf einen Blick

Gründung

Der Verband der Agenturen für Film, Fernsehen und Theater e.V. (VdA) wurde am 27. März 1998 in Berlin von sechzehn namhaften Agenturen gegründet. Mit der Gründung des VdA wurde ein Zeichen des Neuanfangs gesetzt, nachdem der Berufsgruppe der Agentinnen und Agenten in der Vergangenheit durch eine unzureichende Standesvertretung nicht die anzustrebende Bedeutung und Reputation in der Branche zukam.

Aktuell gehören dem Verband 62 Agenturen an. Hiermit repräsentiert der VdA zugleich fast 2.800 Schauspieler, Regisseure, Autoren und weitere Filmschaffende.

Ziele

Hauptzweck des VdA ist die berufsständische Interessenvertretung. So versteht sich der VdA als allgemeiner Berufsverband der Künstleragenten im Bereich Film, Fernsehen und Theater. Er pflegt Kontakte zu den anderen Berufsverbänden und diversen Organisationen der Branche sowie zu den Sendeanstalten und Theatern.

Der VdA hat das Ziel, die Qualität der Arbeit der einzelnen Agenturen für Film, Fernsehen und Theater zu sichern und zu steigern.

Der VdA versteht sich als Sprachrohr der Agenturen in Zeiten wachsender Konzentration auf dem Medienmarkt sowie dramatischer Veränderungen der wirtschaftlichen und künstlerischen Rahmenbedingungen. Der VdA artikuliert die Belange der Agenturen und seiner Klienten gegenüber der Medienbranche und dem Gesetz- und Verordnungsgeber.

Zugleich ist der VdA ein Meinungs- und Informationsforum für die Mitgliedsagenturen. Hierzu dienen neben den turnusmäßigen Zusammenkünften auch regelmäßige Informationsbriefe, Stammtische und Weiterbildungsveranstaltungen.

Der VdA hat das Ziel, die Qualität der Arbeit der einzelnen Agenturen für Film, Fernsehen und Theater zu sichern und zu steigern. Aus diesem Grund einigten sich die Mitgliedsagenturen im Februar 2014 auf die Verabschiedung gemeinsamer Qualitätsstandards.

Abgrenzung Berufsbild

Der VdA grenzt das Berufsbild der Agenten deutlich von dem der Casting Directors ab. Um die Parteilichkeit des Casting Director auf Seiten von Produzenten und Regisseuren einerseits und die der Agenten auf Seiten der betreuten Künstler andererseits zu gewährleisten, können Agenturen, die neben ihrer Agententätigkeit auch als auftragnehmende Casting Directors tätig sind, nicht Mitglied im VdA werden.

Auch können Agenten, die parallel als Produzenten tätig sind, nicht Mitglied im VdA sein. Diese Ausschlusskriterien sollen die Parteilichkeit des Agenten zugunsten der betreuten Künstler sichern und Interessenkonflikte von vornherein verhindern.

Aktivitäten

Um den Qualitäts- und Wissensstandard der Arbeit der einzelnen Mitgliedsagenturen zu sichern und zu erweitern, führt der VdA für seine Mitglieder zahlreiche Aktivitäten durch:

Der Verband organisiert regelmäßig Fortbildungsseminare zu aktuellen und praxisrelevanten Themen (Recht, Steuern etc.). Außerdem veranstaltet der VdA im Rahmen von Fachveranstaltungen der Film- und Medienbranche Workshops, Seminare und Podiumsdiskussionen.

Eine ständige Arbeitsgruppe Berufsbild erarbeit Qualitätsstandards für die Agententätigkeit.

Eine weitere Arbeitsgruppe zum Thema Recht wirkt im Dialog mit Produzenten und Sendern auf eine Vertragsgestaltung hin, die den berechtigten Belangen der Schauspieler und Autoren angemessen Rechnung trägt. Daneben installiert der VdA im Bedarfsfall weitere Arbeitsgruppen, die sich mit aktuellen Themen der Branche beschäftigen.

Die Satzung des VdA sieht eine Schiedsstelle vor, die bei Problemen und Auseinandersetzungen zwischen den Mitgliedsagenturen vermittelnd tätig wird.

Wenn Sie über die Informationen auf dieser Internet-Seite weitergehende Auskünfte über den VdA wünschen, wenden Sie sich bitte einfach an die Geschäftsstelle des VdA in Berlin.